Klimaschutz   

Hamburger Klimaschutz-Fonds

Klimaschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben für eine nachhaltige Entwicklung der Erde. Denn die menschengemachte Klimaveränderung trifft uns alle. Aber auch der Klimaschutz muss und kann überall auf der Welt vorangebracht werden. Der Hamburger Klimaschutz-Fonds unterstützt die Einführung von regenerativen Energien hier bei uns und im Sonnengürtel der Erde. Um die kommende Generation anzusprechen, konzentrieren wir uns auf Projekte von Schulen, besonders wenn sie mit Partnerschulen im Süden kooperieren. Wir versuchen außerdem, Konzepte zur regenrativen Energieerzeugung an Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft heranzutragen. Die Untersuchungen von Forschungsinstituten zur Technik der solaren Energiegewinnung wollen wir möglichst weiträumig bekannt machen.
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Klimabewusste Flugreisen
Wir stellen Projekte für den CO2-Ausgleich vor. Mit Ihrer Ausgleichs-Spende wird durch solare Energiegewinnung soviel CO2 vermieden, wie Sie durch Ihre Flugreise erzeugt haben.

Jahresbericht 2013
Der Jahresbericht über die Aktivitäten des Hamburger Klimaschutz-Fonds im Jahr 2013 steht bereit, siehe Projekte - Jahresberichte.

Projekt "agua es vida" 2012
Auch im Jahr 2012 hat eine Schülergruppe in Nicaragua an dem Projekt weiter gearbeitet. Hier ein kurzer Bericht:
Ende Juli 2012 flogen wir, das „Physik/Technik-Profil“ der Stadtteilschule Blankenese, nach Nicaragua. Dort wollten wir in León, der zweitgrößten Stadt Nicaraguas, solarbetriebene Pumpsysteme aufbauen. Diese Reise bildete den Abschluss unserer intensiven Vorbereitung in unserem profilgebendem Fach „Technik“ der 12. Klasse.
In Nicaragua wurde unsere Klasse in vier verschiedene Gruppen aufgeteilt. Die Aufgabe der ersten Gruppe war es, bei Jorge, einem Landwirt, ein neues solarbetriebenes Pumpsystem aufzubauen. Die zweite Gruppe war dafür zuständig, bei Tito Winkel und Höhe einer bereits bestehenden Solaranlagen zu optimieren. Tito Antón ist Dozent an der Universität von León und Spezialist für ökologischen Gemüse- und Obstanbau. Die Gruppe drei war dafür verantwortlich, einen Hochtank mit 5000l Fassungsvermögen aufzustellen. Dieser dient für die nächtliche Wasserversorgung von Titos Feldern. Die Messtechnik aufzubauen fiel in den Aufgabenbereich der vierten Gruppe.

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Solarbetriebene Wasserpumpe mit Speicher.

 

Szenarien zur Stromversorgung allein aus erneuerbaren Energien!

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Am 11. Mai 2011 führte die Gesamtschule Blankenese eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Ing. Gregor Czisch durch.
Der promovierte Physiker Gregor Czisch entwarf in seiner 2006 veröffentlichten Dissertation verschiedene Szenarien, in denen er unterschiedliche Möglichkeiten einer Vollversorgung durch regenerative Energien miteinander verglich. Sein Ergebnis: Bei einer großräumigen Vernetzung liegen die Stromgestehungskosten im optimalen Fall bei 4,65 Eurocent pro kWh.
Seit seiner Promotion, die er mit Auszeichnung abschloss, arbeitete Gregor Czisch an der Universität Kassel, wo er bis Ende 2006 unter anderem als Referent für den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen tätig war.
Gregor Czisch wird regelmäßig als Experte für die Gestaltung der zukünftigen Energieversorgung unter anderem von verschiedenen Ministerien, Parlamenten und Versorgungsunternehmen zur Beratung herangezogen.
Clemens Krühler hat Gregor Czisch für die Zeitschrift KOMMUNE 6/2011 interviewt. Den Text des Interviews können Sie hier (Interview) im .pdf_format lesen.

 

Das Buch Erfolgsfaktor Energieeffizienz - Investitionen, die sich lohnen ist erschienen. Herausgeber sind Maximilian Gege, BAUM und Marilyn Heib, Hamburger Klimaschutz Fonds. Für das Vorwort von Marilyn Heib bitte das Titelbild anklicken.
Im 1. Kapitel "Klimaschutz und Energiewende - Die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts" werden viele verschiedene Möglichkeiten für Energieeffizienz beschrieben, im 2. Kapitel werden "Die Einsparpotenziale an Energie und CO2 in Deutschland" aufgezeigt und im 3. Kapitel werden "Best-Practice-Beispiele" vorgestellt. Das 4. Kapitel befasst sich mit "Bisherige Barrieren - Warum Energieeffizienz in Unternehemn noch nicht umfassend umgesetzt wird" und schiließlich stellt das 5. Kapitel "Der Zukunftsfonds und das Zukunftsprogramm" Lösungsvorschläge vor.
Das Buch kann bezogen werden beim oekom verlag, München: schwengler@oekom.de .

Auch das Buch "Der KlimaSchatz " eine Publikation zum Thema - 50 Best practise Beispiele, das Klima zu schützen und dabei Jobs und Vermögen zu schaffen -ist erschienen. Autorin ist Marilyn Heib, Hamburger Klimaschutzfond und Go For Climate.
Das Ziel des Buches ist es
- auf einfachste und sehr illustrative Art und Weise darzustellen, dass und wie Klimaschutz heute schon wirtschaftlich möglich ist
- Bürger davon begeistern, mehr Energieeffizienzmaßnahmen durchzuführen/ zu fordern
- Zeigen, dass in Deutschland ein riesiges Potential steckt €‘s und CO2 einzusparen und damit Jobs zu schaffen

Siehe Pressemitteilung KlimaSchatz.

CO2-Check
Ihren CO2-Ausstoß durch Reisen, Wohnen usw. können Sie im Internet an vielen Stellen berechnen lassen. Aber wenn Sie sich bessern wollen, finden Sie in unserem CO2-Check gute Vorschläge, und es wird gleich ausgerechnet, was es bringt. Das Programm wurde von der Initiative go-for-climate entwickelt und Sie finden es hier.

 

Die Konjunkturpakete I und II der Bundesregierung sollen die Wirtschaft in 2009 und 2010 ankurbeln. Das wäre eine große Chance gewesen, nur nachhaltiges Wirtschaften zu fördern. Die Chance wurde leider weitgehend vertan. Eine genaue Untersuchung aller Einzelmaßnahmen auf ihre Nachhaltigkeit wurde von FÖS und WWF unter maßgeblicher Mitarbeit des HKF-Mitgliedes Florian Prange durchgeführt, lesen Sie die Zusammenfassung der Ergebnisse.

Aktualisierte Ausgabe des Schwarzbuches:
Im Oktober 2006 wurde dem Finanzministerium ein Schwarzbuch über klimaschädliche Subventionen vorgelegt. Vom HKF initiert, wurde es gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen erarbeitet und veröffentlicht, siehe Schwarzbuch und Schwarzbuch-Presse.
Im Oktober 2008 wurde das Schwarzbuch unter Federführung von Greenpeace auf den aktuellen Stand gebracht, siehe Schwarzbuch-aktuell2008

 
Schwarzbuch-aktuell2008
Neue Fassung des Schwarzbuches, unter Federführung von Greenpeace im Oktober 2008 herausgegeben.
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Schwarzbuch klimaschädliche Subventionen
Pressemitteilung zu Schwarzbuch

Das vom HKF unterstützte Projekt "Solargestützte Feldbewässerung im Department Leon, Nicaragua" geht weiter. Eine Schülergruppe der Gesamtschule Blankenese unter Leitung unseres Vorstandmitgliedes Clemens Krühler war auch im Jahr 2011 in Nicaragua und hat weiter an dem Projekt gearbeitet. Für den Bericht auf das Bild klicken!

Auch im Jahr 2008 wurde eine Dokomentation über den Nutzen und die Erfahrungen bei dem Betrieb der Anlagen erstellt: Agua-es-vida

Agua-es-vida 2008.pdf
Dokumentation über den Betrieb der von der GS Blankenese aufgebauten Solaranlagen zur Feldbewässerung in Nicaragua
Solargestützte Feldbewässerung in Nicaragua
Inhalte des Ordners

Der Hamburger Klimaschutz-Fonds e.V. ein parteiunabhängiger Zusammenschluß - für die Umwelt tätig   mehr

Der Hamburger Klimaschutz-Fonds (HKF) fördert Projekte, die der Einführung von regenerativer Energiegewinnung und effizientem Energie-Einsatz dienen. Ganz wichtig ist uns dabei die pädagogische Komponente, das heißt, mit diesen Projekten sollen Schüler die Notwendigkeit des Klimaschutzes und die verschiedenen Lösungsansätze der Einführung regenerativer Energien kennen lernen. Die mehr globalen Konzepte betreffen Solarthermische Kraftwerke in Nordafrika und ein Stromleitungsnetzwerk zwischen Nordafrika/Mittlerem Osten und Europa. Diese Konzepte versuchen wir Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik nahe zu bringen.   mehr

Wir stellen hier Konzepte zur Einführung regenerativer Energiegewinnung vor, die vom HKF in Zusammenarbeit mit anderen entwickelt und vom HKF finanziell unterstützt wurden. Zur Solartechnik werden kurze Zusammenfassungen und Hinweise für genauere Informationen gegeben. Hintergrundberichte zu unseren Projekten können schon mal ausführlicher ausfallen.   mehr

Das Fliegen trägt erheblich zum Klimawandel bei, denn es wird dabei Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Auch der Wasserdampf in großen Höhen (Kondensstreifen) heizt die Atmosphäre auf. Die Fluggesellschaften sind jedoch von den Ausgleichszahlungen in den internationalen Klimaabkommen (Kioto-Protokoll) ausgenommen. Wir bieten Ihnen für Ihre Flugreisen die Möglichkeit, freiwillig einen Ausgleich für die Emission der Klimagase, die Sie verursacht haben, zu schaffen. Mit Hilfe unserer Tabelle aus standardisierten Emissionsberechnungen können Sie feststellen, wie hoch die Abgabe von Klimagasen bei Ihrer Reise ist. Ergänzend wird angegeben, wie hoch Ihre Ausgleichszahlung sein sollte, um die Menge freigesetzter Klimagase an anderer Stelle vermeiden zu können. Und nicht vergessen: Gar nicht fliegen, erzeugt gar kein CO2!   mehr

Stromversorgung allein regenerativ
Vorwort zu Erfolgsfaktor Energieeffizienz
Klimaschatz - 55 Beispiele für Energieeffizienz
Konjunkturpakete - wenig nachhaltig
Feldbewässerung-Leon9.pdf
pdf, 31 Seiten [Mehr]