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Solarkocher, Sparkocher für Afrika

Im Süden der Sahara schreitet die Wüste immer weiter fort. Die Beschaffung von Brennholz wird immer schwieriger und teurer. Solarkocher in Kombination mit Sparkocher für Holz sind eine gute Alternative und sparen CO2 ein.
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Im Tschad ist die Beschaffung von Brennholz wegen der fortschreitenden Wüste immer schwieriger geworden, daher sind Solarkocher eine gute Alternative. Der Hamburger Klimaschutz-Fonds (HKF) hat seit 2003 die Schulung von Handwerkern gefördert, die den Bau von "Papillon"-Solarkochern vom Konstrukteur Jochen Dessel, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins BSW Alternative Energie, Jülich, gelernt haben. Der Papillon ist ein Solarkocher, der aufgrund der Erfahrungen mit anderen Solarkochern in Burkino Faso nach den Wünschen der Benutzer konstruiert wurde. Er hat zwei Flügel-Kollektoren und zeichnet sich durch eine enfache Benutzung und bessere Sicherheit gegen Blendung aus. Ausführliche Informatione dazu unter "Papillon".

Aufbauend auf diesen Vorarbeiten sollen nun von dem deutschen gemeinnützigen Verein Lernen-Helfen-Leben, Vechta und dem Partner im Tschad: JARABE in Benoye, die Solarkocher weiter verbreitet werden. JARABE wird die Papillons verkaufen, vermieten oder an Schulen selbst betreiben. Dafür werden Zuschüsse gebraucht, um den Einsatz der Solarkocher wirtschaftlich möglich zu machen. Durch das Kochen mit der Sonne wird CO2-Ausstoß vermieden und das soll durch Ihre CO2-Ausgleichszahlung mit finanziert werden.