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Solare Feldbewässerung in Nicaragua

In Nicaragua wurde die Trockenzeit in den letzten Jahren immer länger. Es muss daher bewässert werden, um ausreichende Ernten zu erzielen. Die Pumpen für die Bewässerung werden mit Dieselmotoren angetrieben. Wenn statt dessen die Energie für die Pumpen aus Fotovoltaik-Anlagen gewonnen wird, spart man die CO2-Emission ein.

Die CO2-Einsparung läßt sich leicht berechnen. Die Energieerzeugung eines 0,5 kW Solargenerators beträgt pro Jahr 864 kWh, die voll zum Betrieb der Pumpe verwendet werden. Um diese Energie mit einem Dieselmotor zu erzeugen, werden 1329 Liter Brennstoff verbraucht, das entspricht 3,1 Tonnen CO2. Das ist also die vermiedene Menge CO2 pro Jahr.

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Solargestützte Feldbewässerungssysteme sind bereits auf mehr als 15 Fincas im Department Leon aufgebaut worden. Sie bestehen aus Fotovoltaikpanelen, die eine Pumpe in einem Brunnen antreiben und das Wasser durch perforierte Schläuche tröpfchenweise auf die Felder bringen. Das Wasser verwandelt das fruchtbare Land in eine Paradies. Es kann dreimal statt bisher einmal geerntet werden. Der notwendige Energieeinsatz verläuft klimaschonend, kein verbrannter Dieselkraftstoff belastet mehr die Atmosphäre.