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Solarthermie: Warmwasser für Schulen und Sportvereine in Hamburg

Auch iin Hamburg kann man die Sonnenwärme anzapfen. Der Hamburger Klimaschutz-Fonds (HKF) hat schon viele Schulen und Sprotvereine unterstützt, wenn sie ihre Warmwasserbereitung durch Solarkollektoren ergänzt haben. Das ist besonders effektiv, wenn Schwimmbäder und Duschen für Sportanlagen betrieben werden.

In Hamburg wurden u.a. gefördert: ETV, JuJItsu-Verband, Tennisgemeinschaft Elbe-Bille, Gesamtschule Eidelstedt, Altonaer Turnverband, Spielverein Curslack-Neuengamme, Altonaer Kinderkrankenhaus.

Berechnung der CO2-Einsparung:
Im Hamburger Raum kann man davon ausgehen, dass ein m² Kollektrofläche (bei gutem Standort) ca. 400 kWh Energie pro Jahr in ein Heizsystem einbringt. Die Heizsysteme - Heizung und Warmwasser gemittelt - haben einen mittleren Energieumsetzungsgrad von ca. 80%. Demnach erspart ein m² Kollektorfläche eine Energiemenge von ca. 400 kWh/0,8 = 500 kWh pro Jahr. Erdöl erzeugt bei der Verbrennung eine CO2 Menge von ca. 266 g/kWh, Erdgas dagegen nur ca. 198 g/kWh. Bei einer 50/50 Verteilung der Brennstoffe auf die Heizsysteme sind das also ca. 233 g/kWh CO2. Somit reduziert ein m² Kollektrorfläche den CO2-Ausstoß um 233 g/kWh * 500 kWh = 116,5 kg pro Jahr.

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Die bisher vom HKF geförderten solaren Warmwasseranlagen haben insgesamt ca. 400 m² Kollektorfläche, das ergibt also 400 * 116,5 = 46.600 kg (46.6 Tonnen) CO2-Ausstoß, die pro Jahr eingespart werden. Der Ausbau der Solarhtermie in Hamburg soll weiter gehen. Es gibt noch viele Schulen und Sportvereine, die Solarkollektoren für die Warmwassererzeugung einsetzen können und damit den CO2-Ausst0ß verringern helfen. Um eine Entscheidung für eine Solaranlage durchzusetzen, hilft eine Förderung oft entscheidend mit. Wir brauchen also Ihre CO2-Ausgleichszahlung, um Schulen und Sportvereine für die Einrichtung einer Solaranlage zu gewinnen. Klimaschutz ist international und jede Minderung von CO2-Emission überall auf der Welt hilft, auch zu Hause in Hamburg.